Nach dem kroatischen Unabhängigkeitskrieg 1991 entwickelte Dubrovnik zunehmend eine Blütezeit und wurde in den darauffolgenden Jahren zu einem bedeutenden Touristenzentrum. Seit 2013 gehört der Staat zur EU. Die kroatische Hafenstadt an der Adria ist mit ihren Traumstränden eines der beliebtesten und meistbesuchten Ziele von Mittelmeer Kreuzfahrten. An fünf strategischen Punkten wird die Stadtmauer von Dubrovnik von Festungen verstärkt. Die Johannes Festung ist eine davon. Heute befindet sich hier ein Aquarium und ein Museum. Im früheren Rektorenpalast kann man das heutige Stadtmuseum besichtigen. 

In der barocken dreischiffigen Kathedrale befindet sich ein besonderes Gemälde der bekannten Malerschule Tizians. Gotik, Renaissance und Barock leben in den Fassaden der Altstadt weiter. In der St. Blasiuskirche befindet sich eine wichtige Statue, die den Schutzpatron der Stadt darstellt. Die Insel von Lokrum ermöglicht in ein grünes Pflanzenparadies einzutauchen. In der Umgebung von Dubrovnik gibt es zahlreiche Strände, die man auch zu Fuß in wenigen Minuten erreichen kann. Dank der Serie „Games of Thrones“, die hier zum Teil gedreht wurde, wurde die malerische Stadt aus weißem Sandstein zum Touristenmagnet.

Johannes Festung

Die majestätische Johannes Festung, auf Kroatisch Sveti Ivan, ist Teil der Verteidigungsmauern von Dubrovnik und diente hauptsächlich zur Verteidigung des alten Stadthafens. Die Stadtmauer zählt zu den wichtigsten Befestigungsanlagen des Mittelalters, keine feindliche Armee schaffte es jemals sie zu überwinden. Dank dieser Festungsmauer ist der historische Stadtkern von Dubrovnik bis heute erhalten geblieben. Die erste Festung wurde Mitte des 14. Jahrhunderts erbaut und im 15. und 16. Jahrhundert rekonstruiert. Sie befindet sich am östlichen Ende der Altstadt und beherbergt heute im Erdgeschoss ein Aquarium und in den oberen Stockwerken ein maritimes Museum. Die Geschichte der Marine von Dubrovnik wird den Besuchern vorgestellt, historische Dokumente, viele Schiffsmodelle, Karten und Objekte sind ausgestellt. Von der Dachterrasse hat man einen wunderschönen Blick auf die Innenstadt und auf die Insel Lokrum. 

Rektorenpalast

Der Fürstenpalast steht vor dem Hafen der Altstadt und er war der Sitz der Republik Ragusa. Der ursprünglich gotische Palast wurde später mit Elementen des Renaissance- und Barockstils ergänzt. Während des 15. Jahrhunderts wurde der Palast durch zwei verschiedene Schießpulverexplosionen zerstört. Demzufolge wurde er mit einem Innenhof und einen offenen Säulengang erweitert, die man heute noch sehen kann. Bei der zweiten Schießpulverexplosion im Jahr 1463 wurde der westliche Säulengang zerstört. Nach dem großen Erdbeben von 1667 wurde der Innenhof mit repräsentativen barocken Säulen wiederaufgebaut. Der Palast diente als Residenz des Fürsten (Rektor) Dubrovniks. Im Inneren des Palastes befindet sich ein Saal für den Kleinen Rat und für den Rat der Weisen, die private Wohnung des Fürsten, ein Saal für die Richter, mehrere Amtszimmer, ein Gefängnis, ein Speicher und ein Waffenlager. Vom Fürstenpalast aus erreicht man den Palast des Großen Rates. 

Über der Eingangstür erinnert die Einschrift „OBLITI PRIVATORUM PUBLICA CURATE“, dass man sich dem öffentlichen Wohlbefinden widmen sollte und nicht den privaten Interessen. Im Innenhof befindet sich ein Denkmal, das den Kapitän und Mäzen Miho Pracat darstellt. Heute befindet sich im Fürstenpalast das Stadtmuseums von Dubrovnik, in dem man die Geschichte der Stadt kennenlernen kann. Wegen der besonderen Akustik und der Schönheit des Innenraumes des Fürstenpalastes finden hier oft Konzerte statt. „Game of Thrones” Fans kennen den Rektorenpalast als Haus des reichen Gewürzkönigs von Qarth.

Kathedrale

Gleich gegenüber des Rektorenpalastes befindet sich die Barockkathedrale aus dem frühen 18. Jh. Sie ist seit 1979 Teil der UNESCO-Welterbestätte.  Sie hat einen romanischen Vorgängerbau, der von Richard Löwenherz mitfinanziert wurde. Als er bei der Rückkehr von seinem dritten Kreuzzug auf der Insel Lokrum strandete, unterstützte er als Dank für die Rettung, den Bau der Kathedrale der Stadt. Nach dem Erdbeben, das 1667 die Stadt fast vollständig zerstörte, wurde die Kirche dank der finanziellen Unterstützung, die der Diplomat Stjepan Gradić der Republik Ragusa beim Vatikan erhielt, im Stil des römischen Barocks wiederaufgebaut. Die dreischiffige Basilika hat eine Portalfassade die mit Säulen, Giebeln, Architraven und Statuen beschmückt ist. 

Der weiße Innenraum hat die Form einer byzantinischen Krone, ist sehr schlicht und verleiht der Kathedrale eine besonders intime Atmosphäre. In der Domschatzkammer sind kostbare Reliquien aufbewahrt, wie die Schädel- und Handreliquie des Stadtpatrons St. Blasius. Zeugnisse der ersten Orgel gehen auf das Jahr 1440 zurück, die heutige Orgel der Kathedrale wurde 1987 vom italienischen Orgelbauer Gustavo Zanin erbaut. Das Gemälde der Himmelfahrt Marias wurde von der berühmten venezianischen Malerschule Tizians geschaffen.

Altstadt

Die gesamte Altstadt von Dubrovnik wird von einer knapp 2km langen Stadtmauer umgeben, die ab 8Uhr morgens auf ihrer gesamten Länge besucht werden kann und den Stadtkern von den zahlreichen Angriffen über Jahrhunderte hinweg schützte. 15 Türmen, 5 Bastionen, 2 Ecktürmen und eine Festung bilden die lange Stadtmauer.  Die lange weiße Steinmauer entstand zwischen dem 12. und 17. Jahrhundert und ist das besterhaltene Befestigungssystem Europas. Von der 25m hohen Mauer hat man einen unglaublichen Ausblick auf die wunderschöne Altstadt. 

Die Gebäude der Stadt bestehen aus einer Mischung aus dem Gotischen-, Renaissance- und Barockstil und sind Zeugen der Geschichte der Stadt.  Zu den Highlights zählen der alte Hafen oder die „Stradun“, die berühmte Flaniermeile der Stadt, die von zahlreichen engen Gassen, Restaurants, und Cafés umgeben wird. Sie führt bis zum eindrucksvollen 31m hohen Glockenturm. Hier befindet sich die älteste Apotheke Europas, die heute noch im Franziskanerkloster besucht werden kann. Auch das Theater von Dubrovnik zählt zu den ältesten Europas. 

St.Blasius Kirche

Die St.Blasiuskirche wurde 1715 im venezianischen Barockstil erbaut. Marino Gropelli wurde vom Senat Dubrovniks beauftragt eine neue Kirche auf den Resten einer romanischen Kirche zu errichten. Ein Erdbeben beschädigte zum Teil die alte Kirche, doch der Brand der 1706 ausbrach hat sie fast vollständig zerstört. Nur die Statue des Heiligen Blasius überlebte dem Feuer. Er wurde zum Schutzpatron Dubrovniks ernannt als die Venezianer die Stadt erobern wollten und ihre Schiffe in Gruž und vor der Insel Lokrum ankerten. Er rettete die Stadt indem er angeblich dem Priester riet den Venezianern die Stadttore zu schließen. 

Statuen an den Türmen und Stadtmauern der Stadt stellen ihn als alten grauhaarigen Mann mit einem langen Bart, einer Bischofskappe und einem Stock in der Hand dar.  Der Altarraum wird von zwei großen Engeln geschützt. Vor der Kirche befindet sich eine einzigartige Steinsäule des alten Ritters Orlando. Am 3.februar wird der heilige in Dubrovnik gefeiert.

Lokrum

Wer sich vom Trubel der Altstadt erholen möchte kann zur Insel Lokrum fahren. Vom alten Hafen von Dubrovnik aus erreicht man die kleine mystische Insel in nur 15 Minuten, die Boote fahren in den Sommermonaten im Halbstundentakt. Eine einzigartige Pflanzenwelt mit ihrem Duften und Grillengesang wird sie willkommen heißen. Aus den ersten schriftlichen Zeugnissen scheint hervor, dass die Insel ab 1023 von Benediktinermönchen bewohnt wurde. Richard Löwenherz strandete hier und erhielt Hilfe. Als Gegenleistung steuerte er beim Bau der Kathedrale mit. 

Im Zentrum der Insel befindet sich die Festung Fort Royal die während der Napoleonischen Kriege von der französischen Armee während der Besetzung der Stadt 1806 erbaut wurde und von den Österreichern vollendet. Erzherzog Maximilian von Habsburg kaufte später die Insel. Er beschloss, dass auf dem zerstörten Teil des Klosters ein Schloss erbaut werden sollte inmitten einer Parkanlage mit vielen exotischen Pflanzen.  Auch der „Spazierweg zum Paradies“ wurde in seinem Auftrag errichtet. Seit 1959 gibt es einen botanischen Garten auf der Insel in dem man studiert wie sich exotische Pflanzen an das Klima der Insel anpassen. Heute kann man hier bis zu 800 verschiedene Pflanzenarten finden. Im Benediktinerkloster befindet sich der bekannte Eiserne Thron der gleichnamigen Serie.

Die schönsten Strände in Dubrovnik

Atemberaubende Sandstrände, Kieselbuchten und Beach-Clubs prägen die Küste Dalmatiens. Einige Strände befinden sich nur wenige Gehminuten von der Altstadt entfernt. Der Uvala Lapad Strand auf der gleichnamigen Halbinsel liegt in der Nähe der Altstadt in einer langgezogenen Bucht und bietet längs seiner Promenade zahlreiche Cafés und Restaurants. Der Strand Sveti Jakov gilt als einer der schönsten Kroatiens und bietet einen einzigartigen Blickwinkel auf die Stadt. Nördlich der Altstadt liegt die versteckte Naturbucht Betina Cave Beach in einer Fels-Höhle und ist nur über Wasser zuganglich. Der kleine Strand Šulić liegt unter der Festung Lovrijenac und bietet einen einzigartigen Ausblick auf die historische Burg. Mit einem Kajak oder einem Sup kann man die Küste vom Meer erkunden und versteckte Nischen entdecken. Eine genauere Beschreibung der schönsten Strände von Dubrovnik und der näheren Umgebung finden Sie hier.

Entdecke das Mittelmeer mit den Kreuzfahrten von Costa

Spektakuläre atemberaubende Strände, unberührte Buchten umrahmt von türkisblauem Wasser charakterisieren die Küste Dalmatiens. Die Perle der Adria bietet für Jung und Alt einen erholsamen Urlaub. Die Starthäfen für Mittelmeerkreuzfahrten sind in kurzer Zeit erreichbar und die Kreuzfahrten werden das ganze Jahr über angeboten. Die Wintermonate, der Frühling und der Herbst eignen sich besonders gut zum Reisen, wenn man an Tagesausflügen das Festland besser kennenlernen möchte. In den heißen Sommermonaten kann man die zahlreichen Traumstrände besuchen und bis spät abends das Strandleben genießen.